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Auswirkungen von Synchronmechanik und Asynchronmechanik bei Chefsesseln?

Wichtig für die Ergonomie eines Chefsessels ist das Ermöglichen eines „dynamischen Sitzens“. Das bedeutet, dass der Chefsessel die Bewegung des Benutzers nicht einschränkt, sondern sich diesen anpasst. Schreibtischstühle die mit beweglichen Rückenlehnen und Sitzflächen ausgestattet sind, nutzen entweder die Mechanik der Synchronmechanik oder Asynchronmechanik aus. Der Unterschied besteht in dem Vorhandensein eine frei justierbaren Neigungswinkels zwischen Rückenlehne und Sitzfläche, der in der Asynchronmechanik zusätzlich ausgenutzt wird.

Bei der Synchronmechanik ist eine Kopplung der Neigung der Sitzfläche und der Rückenlehne erfolgt, so dass sich die Neigung der Sitzfläche nach hinten verlagert, wenn der Benutzer sich zurücklehnt. Das bedeutet, dass sich während des Sitzens auf dem Bürostuhl beim Zurücklehnen der Winkel zwischen Unterkörper und Oberkörper ändert und dadurch eine aktive Sitzbewegung unterstützt wird.

Dagegen passen sich bei der Asynchronmechanik die Neigungswinkel von Rückenlehne und Sitzfläche unterschiedlich an die Bewegungen des Benutzers des Chefsessels an. Je nach auszuführender Tätigkeit kann deshalb eine individuelle Sitzhaltung angenommen werden. Ein Wechsel von einer aufrechten Sitzhaltung in eine zurückgelehnte Sitzhaltung fördert zusätzlich die Durchblutung und Nährstoffversorgung der Rückenmuskulatur und der Wirbelsäule.
Bei Schreibtischstühlen die das Prinzip der Asynchronmechanik nutzen, kann es allerdings sehr schnell passieren, dass durch diesen frei justierbaren Neigungswinkel eine ungesunde Sitzposition als bequem empfunden wird. zurück